Ausstellungsprojekte

Im Schein des Unendlichen. Romantik in der Gegenwart

August Macke Haus Bonn
30.08. – 25.10.1998
Städtisches Kunstmuseum Singen
27.11.1998 – 24.01.1999

Konzeption und Realisation von Buch und Ausstellung zusammen mit Ina Ewers-Schultz

William Straube (1871–1954) gehörte zu den 16 Künstlern, die August Macke 1913 zur Ausstellung Rheinischer Expressionisten einlud. Straube, deutlich älter als die meisten anderen rheinischen Expressionisten, arbeitete damals schon seit längerer Zeit als Zeichenlehrer an einem Gymnasium in Koblenz. Von dort beurlaubt, hatte er sich von 1908 bis 1911 in Paris aufgehalten und u. a. die Académie Matisse besucht. Mit 44 Jahren begann er 1915/16 nochmals ein Studium an der Stuttgarter Kunstakademie bei Adolf Hölzel. Straube entwickelte, von diesen Impulsen ausgehend, seine eigene expressionistische Bildsprache. Die Ausstellung bot einen Überblick über Straubes künstlerisches Schaffen zwischen 1908 und 1933 und zeigte eine Auswahl seiner faszinierenden Nachzeichnungen nach Alten Meistern in Pastell aus dem Nachlass im Kunstmuseum Singen.

Ausst.-Kat. William Straube. Begegnungen mit der Avantgarde, hrsg. vom Verein August Macke Haus e.V. in Zusammenarbeit mit dem Städtischen Kunstmuseum Singen, 1998
ISBN 3-929607-25-5

Textbeitrag »William Straube und der Expressionismus – Zum Problem der Künstlerpositionierung in der Moderne«, S. 55–90

Mit weiteren Beiträgen von Alexandra Dolezych, Ina Ewers-Schultz und Vera Losse